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Publikationsprogramm

Zwischen Wissenschaft, Essay und Dokumentation – kulturwissenschaftliche Publikationen

 

Das Publikationsprogramm von Kalden-Consulting versammelt kulturwissenschaftlich geprägte Arbeiten mit unterschiedlichen thematischen und methodischen Zugängen. Im Zentrum stehen Fragestellungen rund um Alltag, Gesellschaft und historische Entwicklungen, die aus wissenschaftlicher wie auch essayistischer Perspektive beleuchtet werden.

 

Die Veröffentlichungen reichen von fundierten Studien über essayistische Annäherungen bis hin zu dokumentarischen und künstlerischen Beiträgen. Inhaltlich spannen sie einen Bogen von regionaler Kultur und Erinnerung über interkulturelle Zusammenhänge bis hin zu individuellen und gesellschaftlichen Ausdrucksformen. Dabei umfasst das Programm  sowohl eigene Arbeiten als auch Publikationen externer Autorinnen und Autoren. Es versteht sich als offenes Forum für unterschiedliche kulturwissenschaftliche Perspektiven und Zugänge aus Wissenschaft, Praxis und kulturellen Kontexten.

 

Die Publikationen sind über externe Vertriebspartner verfügbar. Sie werden beim Anklicken eines Titels direkt zum jeweiligen Anbieter weitergeleitet, wo Sie das Buch sicher erwerben oder herunterladen können.

 

 

Mehrsprachigkeit und die Frage nach der 'doppelten Identität'

 

Autor: Wolf Hannes Kalden

 

In unserer heutigen, zunehmend multikultureller werdenden Welt stellt die Fähigkeit, in verschiedenen Sprachen kommunizieren zu können, einen nicht zu unterschätzenden Vorteil dar. Da im Spracherwerb aber nicht nur Vokabeln und Grammatik vermittelt werden - sondern auch sprachexterne Aspekte wie kulturelle Informationen -, wird immer wieder die Frage aufgeworfen, ob multilinguale Sprecher sich je nach Sprache auch in verschiedenen kulturellen Kontexten bewegen und dabei in gewissen Maßen auch eine kultur- bzw. sprachspezifische Identität annehmen. Der vorliegende Essay versucht nach Absteckung eines Rahmens von Identität, Sprachvermittlung und kultureller Wahrnehmung unter Berücksichtigung neurolingualer Kenntnisse des mentalen Lexikons sowie philosophischer Erklärungsmuster einen theoretischen Denkansatz so genannter 'doppelter Identität' herauszukristallisieren. Zum Schluss des Essays fließen noch die Ergebnisse einer nicht-repräsentativen Studie bei mehrsprachigen Sprechern des Japanischen und Deutschen ein.

 

Der Essay basiert auf einer Diplomarbeit an der Philippsuniversität Marburg.

4. überarbeitete Auflage