Hinweise für Interessierte Autoren zur Manuskriptgestaltung

 

Die Reihe Carrière - Steinbruch ethnologisch-kulturwissenschaftlicher Beiträge ist insbesondere für junge Autoren gedacht, denen bislang eine passende Publikationsplattform für von ihnen bearbeitete Themen fehlte. Nicht nur Studenten höherer Fachsemester fällt es aufgrund fehlender „akademischer Weihen“ schwer, mit ihren Manuskripten, Referaten oder Essays ein Publikum außerhalb des Hörsaales zu erreichen. Dabei finden sich gerade hier oftmals gute und förderungswürdige Ansätze, die aber leider häufig verloren gehen, da sie keinen Eingang in spätere, veröffentlichte Arbeiten finden. Carrière - Steinbruch ethnologisch-kulturwissenschaftlicher Beiträge soll dabei mehr sein, als nur ein Titel – es ist ein Motto: neben in sich geschlossenen, fertig gestalteten Arbeiten sind es gerade unfertige, thematisch angerissene Projekte, die ähnlich einem heraus gebrochenen und roh vorgearbeitetem Stein der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden, damit ein weiterer Künstler respektive Handwerker seines Faches diesen Stein aufgreift und vollendet.

Carrière - Steinbruch ethnologisch-kulturwissenschaftlicher Beiträge druckt dabei Originalbeiträge in deutscher oder englischer Sprache ab. Beigefügte Bilder oder Unterlagen müssen einen Herkunfts- und Erlaubnisvermerk für die Wiedergabe haben. Bei eingereichten Materialien von weniger als 30 Seiten (Formatierungsvorlage folgend) behält sich der Herausgeber vor, diese in einer Art Sammelband zu veröffentlichen. Einem Wiederabdruck an anderer Stelle steht seitens des Herausgebers nichts im Wege, solange sichergestellt ist, dass die Veröffentlichung in der Reihe Carrière - Steinbruch ethnologisch-kulturwissenschaftlicher Beiträge zeitlich früher erfolgt.

Beitragsgestaltung:

  • Titel des Beitrage;
  • Name des Autors;
  • Längere Aufsätze sollten durch Zwischenüberschriften unterteilt werden, eine Gliederung wird allerdings nicht vorangestellt;
  • Der Beitrag kann Abbildungen, Schaubilder und Graphiken enthalten, die je nach Bildfolge durchnumeriert, durch einen knappen Text erläutert und mit einer Quellenangabe versehen werden. Bei Abbildungen stehen die Angaben im Gegensatz zu Tabellen unter der dazugehörenden Abbildung. Die Abbildungen sind zusätzlich als Bilddatei in komprimierter Form einzureichen (.jpg, .jpeg, .gif);
  • Literaturangaben sowie Anmerkungen erfolgen in Fußnoten. Die Aufschlüsselung der Literaturangaben erfolgt im Literatur- und – falls gegeben – Quellenverzeichnis am Ende des Essays. In der Fußnote erfolgen Literaturangaben im Schema: Ropohl 1979:12. Angaben wie ff hinter Seiten sind zu vermeiden. Die Aufschlüsselung im Literaturverzeichnis ist wie folgt anzugeben:

BURUMA, Ian

1996 Erbschaft der Schuld. Vergangenheitsbewältigung in Deutschland und Japan. Reinbek: Rowohlt.

 

KNIGGE, Volkhard

2002 „Gedenkstätten und Museen", in derselbe/ Norbert Frei Verbrechen erinnern. Die Auseinandersetzung mit Holocaust und Völkermord. München: Beck, S. 378-389.

 

Hiroshima Peace Memorial Museum / HPMM (Hg.)

2004 Hiroshima Peace Memorial Ceremony. Hiroshima: HPMM. http://www.city.hiroshima.jp/shimin/shimin/shikiten/ shikiten-e.html [Letzter Zugriff: 08.02.2005].

 

Regeln zur Vereinheitlichung der elektronischen Texterfassung

Um eine kostenlose Veröffentlichung der eingereichten Beiträge ermöglichen zu können, ist der Herausgeber auf die Mitarbeit eines jeden Autors angewiesen.

Formatierung: Der gesamte Text sollte in Book Antiqua Schriftgröße 14 pt bei einem Zeilenabstand von mindestens 16 pt formatiert werden. Für Fußnoten gilt eine Schriftgröße von 12 pt bei einem Zeilenabstand von 14 pt. Seitenränder betragen oben, rechts sowie links jeweils 3 cm, unten 4 cm.

Rechtschreibung: Es sind entweder die Regeln der alten Rechtschreibung oder die der neuen Rechtschreibung anzuwenden. Mischformen sollten vermieden werden. Der Autor ist für die orthographische sowie grammatikalische Korrektheit seines Beitrages verantwortlich.

Schreibweisen: Der gesamte Text ist in herkömmlicher Groß- und Kleinschreibung zu verfassen. Auf Versalien-Schrift ist zu verzichten. Hervorhebungen erfolgen ausschließlich kursiv.

Trennen: Der Text sollte weder automatische noch handgesetzte Trennungen enthalten.

Absätze: Ein Absatz ist mit einer Zeilenschaltung zu beenden und der nächste Absatz eingerückt zu beginnen, aber ohne eingeschobene Leerzeile. Ein Absatzende bedeutet auch immer das Ende eines Gedankens.

Überschriften sind in der gleichen Schriftgröße in Fett zu formatieren. Weitere Zwischenüberschriften sind durch vorangehende und folgende Leerzeilen vom laufenden Text abzusetzen. Eine weitere Hervorhebung erfolgt nicht.

Abkürzungen sind beim ersten Auftreten in folgender Klammer zu entschlüsseln, es sei denn, es handelt sich um eingebürgerte Abkürzungen außerhalb von Fachsprachen. Zahlen kleiner als 13 sind als laufender Text zu schreiben. Sonderzeichen sind im Fließtext mit Bedacht zu gebrauchen. Insbesondere auf Sonderzeichen, die für verschiedene Textverarbeitungsprogramme spezifisch sind, sollte verzichtet werden

Anführungszeichen: Typographische Anführungszeichen stehen am Anfang unten („) und am Ende oben und kopfstehend (“). Bitte achten Sie darauf, dass nicht unterschiedliche Sorten von Anführungszeichen gemischt werden.

Apostrophe: Um Apostrophe zu erzeugen (bei einfachen Anführungen, bei Auslassungen wie bei „für's“ oder Genitiven im Englischen [nicht im Deutschen!]) die Apostroph-Taste betätigen (SHIFT+#), nicht die Taste accent-grave ^ oder accent-aigu (').

Fremdwörter: Fremdwörter aus flektierenden Sprachen können grammatikalisch in den deutschen Fließtext eingearbeitet werden (z.B. die Kreuzigung Christi). Bei nicht flektierenden Sprachen ist auf Genetiv- oder Pluralkennzeichnungen zu verzichten (z.B. ein Samurai, zwei Samurai). Nicht im Duden stehende Fremdwörter sind kursiv zu setzen. Das gilt nicht für Eigennamen.

Langgezogene Vokale z.B. im Japanischen sind weder durch Vokaldopplung (Gilt nicht bei Katakana) noch Längungs-„h" vorzunehmen, sondern durch ein Makron (z.B. Kyōto, Ōsaka, aber: sensei). Es ist die in der deutschen Japanologie angewandte modifizierte Hephurn-Umschrift zu verwenden (z.B. Fuji anstelle Huzi).

Namen: Namen aus Kulturen, die den Familiennamen vor den Eigennamen setzen, sind in dieser Reihenfolge anzugeben, die Schreibweise erfolgt dabei wie die jeweilige Person sich schreibt. Namen von Publikationen (Buchtitel) sind im Fließtext kursiv zu setzen und – falls nicht auf Deutsch oder Englisch – zu übersetzen. Namen von Institutionen sind neben der deutschen oder englischen Bezeichnung auch in der jeweiligen Landessprache anzugeben.